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Venturi-Special Hier findest du eine detaillierte Beschreibung zum Grundabgleich von Venturi - Anlagen

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Alt 28.11.2017, 15:42   #11
babo
Autogas*Geber :)
 
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So, war eben noch mal am Auto.
Definitiv eine Benzinpumpenabschaltung mit einem NAIS CB1F-M-12V Relais.
Das Relais im Umschalter macht sehr seltsame knarzige Geräusche bei Stellung auf Gasbetrieb, deswegen dachte ich er sei defekt.
Ich habe mir dann den Sicherungskasten vorgenommen und alle Sicherungen getauscht und mit etwas Kontaktspray benetzt.
Und siehe da, der Umschalter leuchtete wieder fröhlich und ich konnte auf Stellung "Gas" ganz deutlich das Klacken der Elektroschalter am Verdampfer hören.

Zur Benzinpumpenabschaltung:
Realisiert wir dies durch ein handeslübliche Schaltrelais für Kraftfahrzeuge. Das Relais muss mindestens 20 A verkraften, da der Stromkreis der Benzinpumpe über dieses Relais geschaltet wird.
Der Steuerstrom wird durch die Leitung des Umschalters zum Magnetschalter am Verdampfer realisiert und der Stromkreis vom Kraftstoffpumpenrelais wird über das Schaltrelais als Arbeitsstromkreis geschaltet.
Stromlos schließt das Relais den Stromkreis zur Benzinpumpe. Kommt das Signal zum Magnetschalter Gas öffnet das Relais den Stromkreis und schaltet damit die Pumpen ab.

Da bei mir die Benzinpumpe beim Überbrücken der Kontakte des Kraftstoffpumpenrelais satte 14 Ampere zieht, scheint diese wohl defekt zu sein, obwohl neu.

Ich überlege mir gerade, wie man bei einer KA-Jetronic vielleicht im Gasbetrieb auf eine Abschaltung der Benzinpumpe verzichten könnte. Schließlich ist die Einspritzanlage nicht dafür konzipiert gewesen ohne Systemdruck zu funktionieren. Die Enspritzdüsen sollen nichts einspritzen... also entweder unter Öffnungsdruck bleiben (der im Laufe der Jahre gerne mal sinkt) oder eine Spritabschaltung zwischen Mengenteiler und Düsen.

Die KE-Jetronic hat ein elektrohydraulisches Stellglied, auch um die Schubabschaltung zu realisieren.
Jetzt mal gesponnen: Wenn ich bei mir einen Mengenteiler mit Stellglied hätte und würde es so schalten, dass er im Gasbetrieb dauerhaft auf Schubabschaltung geht, dann wäre das doch die Lösung, oder?

Geändert von babo (28.11.2017 um 17:42 Uhr)
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Alt 28.11.2017, 21:29   #12
mawi2006
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Stromaufnahme der Benzinpumpe mit14A klingt etwas hoch, allerdings wird eine Pierburg Pumpe mit 6,5 bar und 11,4 A angegeben.

Ob der Mengenteiler mit EHS kompatibel zu Deinen Düsen ist, wäre schon interessant. Unbestromt macht das EHS halt nix.
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Alt 28.11.2017, 22:02   #13
babo
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Hey Martin,
ne, das ist ein Holzweg. Der Mengenteiler der KA und der KE sehen sehr ähnlich aus, sind aber im Inneren doch sehr verschieden.
Mein M104 im w124 hat einen Membrandruckregler, der zwischen Zu- und Ablauf den Druck regelt. Sowas bräuchte man zwischen den beiden Leitung eben auch, im Gasbetrieb regelt der dann runter auf 1 oder 2 bar.

Die ganze Recherche heute hat mich aber auf eine mögliche Lösung meines Problems "Im Gasbetrieb und warm geht die Karre aus" gebracht.
Ich habe den Wagen erst seit ein paar Monaten und unter 80 km/h sollte ich auf Benzin fahren, sonst ginge der Motor aus.
Das ist auch so, sobald er warm ist und ich so vor mich hinrolle ohne das Gaspedal zu berühren geht er aus.
Zuerst dachte ich an das Schubluftproblem bei Venturianlagen mit Ansaugung nach vorne. Seitdem (also heute) ich aber weiß, dass meine KA eine Schubabschaltung über Luftbypass elektrisch gesteuert hat, könnte das der Fehler sein!
Bei der Schubabschaltung wird bei nichtbetätigtem Pedal (!) und weiteren Teilen ein Luftbypass zwischen Vor und Nach der Stauscheibe geschaltet mit dem Ergebnis, dass die Stauscheibe zumacht. Der minimale Spalt reicht bei einem 5l V8 dann nicht mehr aus, um den Motor nicht absterben zu lassen.

Bin gespannt ob ich richtig liege. Wenn ja, schalte ich mit einem zweiten Relais die Schubabschaltung im Gasbetrieb aus.
Für einen ersten Beweis meiner Theorie sollte das Stromlosmachen des Druckschalters und eine kleine Runde ausreichen.
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